Antoni Tàpies - Mappe "Variations"

Mappe "Variations", 1984
Lithographie einfarbig (schwarz) auf grauem Karton (Mappendeckel),
Bildgrösse 66x65 cm

Erker-Verlag St. Gallen 2002: 992.

NOT FOR SALE


Antoni Tàpies 1923-2012


Maler, Grafiker & Bildhauer Es sind oft die Krisen, die das Leben entscheidend verändern. Antoni Tàpies, 1923 in Barcelona geboren, sollte eigentlich Rechtsanwalt werden wie sein Vater. Zutiefst erschüttert durch einen Unfall, den er mit 17 Jahren erlitt, beginnt der junge Mann 1940 zu zeichnen und zu malen. Niemand hat ihm das beigebracht. Aus Magazinen kennt er die Werke von Picasso, Kandinsky, Miró und anderen Heroen der Moderne – und er ist davon fasziniert. Zwar beginnt Tàpies 1943 halbherzig das von der Familie vorgesehene Jura-Studium, aber er wird oft krank und bricht das Studium 1946 ab, um sein Heil in der Kunst zu suchen. 1948 gründet er mit Freunden die Avantgarde-Gruppe Dau al Set. In Paris begegnet er unter anderen seinem Idol Picasso und Jean Dubuffet, dem Erfinder der Art Brut. Das Raue begeistert den jungen Spanier, er fügt feste Materialien wie Sand und Marmorstaub in seine Bilder ein, schafft auch Skulpturen. Sein Leben lang wird Tàpies experimentieren, rastlos. „Ich bin nie zufrieden. Ich suche immer nach einem besseren Bild“, sagt er selbst. Dabei wird er zu Spaniens Meister des Informel. Hochgeehrt lebt Tàpies in seiner Heimatstadt Barcelona, wo er 1984 seine Stiftung Fundació Antoni Tàpies gründet und 2010 als Marqués de Tàpies in den Adelsstand erhoben wird. Zwei Jahre später stirbt er, mit 88 Jahren.

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Mappe "Variations", 1984 Lithographie einfarbig (schwarz) auf grauem Karton (Mappendeckel), Bildgrösse 66x65 cm Erker-Verlag St. Gallen 2002: 992.

NOT FOR SALE

Antoni Tàpies 1923-2012

Maler, Grafiker & Bildhauer Es sind oft die Krisen, die das Leben entscheidend verändern. Antoni Tàpies, 1923 in Barcelona geboren, sollte eigentlich Rechtsanwalt werden wie sein Vater. Zutiefst erschüttert durch einen Unfall, den er mit 17 Jahren erlitt, beginnt der junge Mann 1940 zu zeichnen und zu malen. Niemand hat ihm das beigebracht. Aus Magazinen kennt er die Werke von Picasso, Kandinsky, Miró und anderen Heroen der Moderne – und er ist davon fasziniert. Zwar beginnt Tàpies 1943 halbherzig das von der Familie vorgesehene Jura-Studium, aber er wird oft krank und bricht das Studium 1946 ab, um sein Heil in der Kunst zu suchen. 1948 gründet er mit Freunden die Avantgarde-Gruppe Dau al Set. In Paris begegnet er unter anderen seinem Idol Picasso und Jean Dubuffet, dem Erfinder der Art Brut. Das Raue begeistert den jungen Spanier, er fügt feste Materialien wie Sand und Marmorstaub in seine Bilder ein, schafft auch Skulpturen. Sein Leben lang wird Tàpies experimentieren, rastlos. „Ich bin nie zufrieden. Ich suche immer nach einem besseren Bild“, sagt er selbst. Dabei wird er zu Spaniens Meister des Informel. Hochgeehrt lebt Tàpies in seiner Heimatstadt Barcelona, wo er 1984 seine Stiftung Fundació Antoni Tàpies gründet und 2010 als Marqués de Tàpies in den Adelsstand erhoben wird. Zwei Jahre später stirbt er, mit 88 Jahren.

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